New York Travel Diary Part III

travelblogger, reiseblogger, travelblog, reiseblogg, new york experience, new york travel diary, new york tips, williamsburgAller guten Dinge sind drei! Und weil ich euch so ausführlich wie möglich von unserem NYC-Trip berichten wollte, folgt heute der abschließende Teil meines Reisetagebuchs. Ich erzähle euch über den japanischen Ikea, warum Chinatown nicht wirklich China ist und was das beste Kostüm auf der Halloween Parade war:

Tag 6 | Williamsburg, Smorgasburg Food Market, schon wieder Shopping und “Space Oddity” Halloween Party
Am Samstag hatten wir viel auf dem Zettel stehen und sind morgens mit der Fähre von der Wall Street nach Williamsburg in Brooklyn aufgebrochen. Bei meinem letzten Besuch hatte ich nur Manhattan gesehen und war gespannt auf die anderen Stadtteile des Big Apple. Williamsburg ist das Hipsterviertel der Stadt, wobei es auch schon großflächig touristisch erschlossen ist und die wahren Hipster wahrscheinlich längst weiter nach Bushwick und Dumbo gezogen sind. Nichtsdestotrotz ist Williamsburg definitiv alternativer als Manhattan, mit Food Markets, Flohmärkten, Vintage Stores und Street-Art.  

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Nach einem schnellen Kaffee im Devoción sind wir bei herrlichem Wetter durch die Straßen geschlendert und ziemlich schnell bei Muji gelandet. Muji ist sozusagen Ikea auf Japanisch: Der Laden hat unter anderem Geschirr, Deko, Schreibwaren, Haushaltsgegenstände und Reiseutensilien im Angebot und setzt dabei auf reduziertes Design und Funktionalität. Viele Sachen sind aus Naturmaterialien. Was soll ich sagen – nur der wenige Platz im Koffer hat mich davon abgehalten, mehr mitzunehmen. Auf jeden Fall kann ich die Reisehelfer empfehlen und habe mich mit kleinen Döschen und Fläschchen zum Abfüllen sowie Packbeuteln aus ultradünnem Fallschirmstoff eingedeckt. Außerdem durften wieder ein paar Aufbewahrungsboxen mit. Ich hätte noch ewig stöbern können und bin begeistert, dass es Muji tatsächlich auch in München gibt!

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Café Devoción.

Nach dem kurzen Shopping-Hype sind wir weiter zum Smorgasburg Food Market. Dieser dient als „Testplattform“ für mögliche Restaurants, das heißt wenn ein Gericht oder Konzept hier Erfolg hat, wird es das eventuell als Restaurant geben. Der Trend letztes Jahr war Hühnchen mit Waffel – sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber angeblich lecker. Ich bin bei einer Sushirolle mit Lachs geblieben. Essen kann man mit Blick auf den East River und die Skyline Manhattans.

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Weiter ging es nach dem Lunch zum Westlight-Gebäude, von dessen Dachterrasse aus man einen atemberaubenden Blick auf Manhattan genießt. Der Eintritt für’s Rooftop ist kostenlos; ihr müsst euch lediglich am Aufzug anstellen. Oben kann man auch super einen Cocktail oder ein kühles Bier trinken – da ich aber gern noch in einen der vielen Vintage-Läden in Williamsburg vorbeischauen wollte, sind wir weitergezogen und zunächst bei Artists and Fleas gelandet. In diesem “Indoor-Flohmarkt” finden sich verschiedene Stände mit Schmuck, Deko, Second Hand-Klamotten, Einrichtungsgegenständen, Kunst und vielem mehr. Davon ist vieles handgemacht. Mich hat das Konzept sehr an den Camden Market in London erinnert. Und man kann natürlich endlos bummeln…

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Artists and Fleas.

Unser nächster Stopp war Beacon’s Closet. Ich liebe ja Second Hand-Shops, gleichzeitig muss man dort Glück haben. In Deutschland habe ich in Vintage-Läden immer das Gefühl, vor allem die H&M-Kollektion von vor fünf Jahren und Mamas Abiballschuhe zu finden. Anders in den USA: Beacon’s habe ich mit diesem royalblauen Cape und einer sechseckigen Sonnenbrille verlassen.

Zurück in Manhattan ging es für uns ins MoMA PS1  zur “Space Oddity” Halloween-Party. Mein Darth Vader-Kostüm für diesen Anlass habe ich direkt in einem New Yorker Kostümladen gekauft. Viele Outfits am Abend waren aber weitaus fantasievoller, handgemacht, beinahe kleine Kunstwerke. Das passte zur Location, denn die im PS1 laufende Ausstellung war während der Party ebenfalls geöffnet. Nach drei leuchtenden “Mondsäften” und viel Spaß auf der Tanzfläche sind wir erschöpft ins Uber gesunken – denn am nächsten Tag ging es direkt weiter…

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Tag 7 | Bagel-Overload, Museum of Food and Drink und koreanisches Barbecue
…zunächst mit einem Katerfrühstück bei strömendem Regen bei Murray’s Bagels im Greenwich Village. Falls ihr etwas sucht, das den ganzen Tag satt macht, seid ihr hier genau richtig. Ebenfalls ein Tipp von unserer Gastgeberin, genauso wie Gummistiefel: Wenn es in NYC mal regnet, dann richtig, und das Wasser kann nicht abfließen. Vor allem bei unserer Suche nach dem Museum of Food and Drink in Brooklyn, unserem Programmpunkt für Sonntag, habe ich mir mit durchgeweichten Sneakern die Gummistiefel herbeigewünscht. Getrocknet sind wir in einer Ausstellung über chinesische Küche in den USA mit überraschenden Details: Wusstet ihr, dass es im 19. Jahrhundert ein Einwanderungsverbot für Chinesen in die Staaten gab? Dass Chop Suey gar kein typisch fernöstliches Gericht ist, sondern in Amerika erfunden wurde? Und dass Peking-Ente in den 70ern mal für 2 Dollar zu haben war?

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Exhibition about Chinese food at the MoFaD.

Neben einer bedienbaren Glückskeksmaschine hatten wir außerdem die Gelegenheit, kleine Portionen chinesischer Gerichte zu probieren. Nach dem riesigen Bagel vom Vormittag waren die Mini-Schüsseln auch genau richtig, denn zum Abendessen waren wir wieder verabredet. Im Miss Korea mitten in Koreatown haben wir ein landestypisches Barbecue genossen, das direkt am Tisch auf speziellen Vorrichtungen gegrillt wird. Dazu gibt es verschiedene Soßen, Gemüse und andere Beilagen, die alle in kleinen Schälchen serviert werden. Yummy!

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Korean barbecue. Yum!

Tag 8 | Flushing, Jackson Heights und Dip Soba
Bei unserem Besuch im Comedy Cellar hatte einer der Comedians gesagt: „Chinatown ist Chinatown, aber Flushing ist China.“ Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben uns in die Subway in Richtung Queens gesetzt. Das erste, was wir von Flushing gesehen haben, war ein Einkaufszentrum. Ihr kennt mich – einen Besuch im Nike Clearance Store und um ein paar Sneaker reicher haben wir uns auf den Weg nach „China“ gemacht. Leuchtreklame mit fremden Schriftzeichen, Suchen nach der englischen Bezeichnung von unbekannten Gerichten und lebende Tintenfische im Supermarkt: Flushing ist absolut sehenswert und fühlt sich tatsächlich ein bisschen nach Fernost an.

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Und unser Asientrip ging weiter: Auf dem Rückweg nach Manhattan sind wir in dem klar indisch geprägten Stadtviertel Jackson Heights ausgestiegen. Zwischen Brautmodengeschäften mit reich bestickten Saris, Handyshops und Juwelieren haben wir im Geheimtipp Lhasa Fast Food Momos, typisch nepalesische Teigtaschen, probiert.

Abends zum Dinner waren wir im Cocoron, einem japanischen Restaurant, das als Spezialität Dip Soba, ein Gericht aus Nudeln und Suppe, anbietet.

Tag 9 | Bummeln, Halloween-Parade und israelisches Dinner
Den letzten Tag haben wir genutzt, um noch etwas durch die Innenstadt zu bummeln, Souvenirs zu kaufen und die Stadt noch einmal auf uns wirken zu lassen. Entspannen und Koffer packen waren auch angesagt, bevor wir am späten Nachmittag die Halloween-Parade im West Village verfolgt haben. Dort ging es unerwartet politisch zu, wie man es vom deutschen Karneval kennt. Dementsprechend war das beliebteste Kostüm natürlich Donald Trump, und mein persönliches Highlight ein Typ, der sich als Trump-Tweet verkleidet hatte. Vorbei an Minions, Danaerys und ihren Drachen und Handmaids sowie schließlich auch irgendwie an der Straßensperrung, waren wir nach der Parade im 12 Chairs Café super lecker israelisch essen.

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Nach 10 Tagen New York kann ich nur sagen: Ich bin nach wie vor, und wahrscheinlich noch ein Stück mehr, verliebt in diese Stadt. Sollte es für mich jemals heißen “New York Calling” – ich würde wohl nicht nein sagen. ❤

Ich hoffe, mein – zugegebenermaßen recht langes – Travel Diary hat euch gefallen und ihr habt vielleicht den ein oder anderen Tipp für den Big Apple mitnehmen können.


All good things come in threes! To tell you ALL about our NYC trip, this is the third and last part of my Big Apple travel diary. It’s all about which store is like a Japanese Ikea, why Chinatown isn’t China and what’s the wittiest costume at the Village Halloween parade:

Day 6 | Williamsburg, Smorgasburg Food Market, shopping (again!) and“Space Oddity” Halloween Party
We had a lot on our “To see” list this Saturday and left Manhattan by ferry to go to Williamsburg in Brooklyn. During my last visit in New York, I hadn’t seen anything else beside Manhattan and so I was curious about the city’s other districts (turns out, they’re not so different after all – maybe less crowded). Williamsburg can be considered NYC’s hipster area, although it’s visited by a lot of tourists and I think the hipsters have already moved on to Bushwick and Dumbo. Anyway, Williamsburg’s definitely a whole lot more hipstery than Manhattan, featuring food and flea markets, vintage stores and street art.

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Having had a quick coffee at Devoción, we strolled around in the brilliant weather and soon reached Muji. Muji is what I imagine Ikea to be if it was a Japanese brand. You can shop for dishes, decoration, stationery, household items and travel accessories there. Their brand stands for a clean design and pure function and many of their products are made of natural materials. What can I say – only the little remaining space in my suitcase kept me from buying more! I really recommend their little jars and bottles to carry all of your favorite beauty products with you when you travel. I also purchased some travel bags to better organize my suitcase (and maybe fit more into it?). And of course, I got some storage boxes. I am SO thrilled that there’s a Muji store in Munich, too!

After the shopping hype we headed to the Smorgasburg Food Market that is used as a test platform for future restaurants to find out which plates or concepts would be successful. Last year, the food trend was chicken with waffles – sounds like something that you have to get used to. I chose a sushi roll with salmon that was really tasty. While eating, you have a wonderful view of the East River and Manhattan’s skyline.

travelblogger, reiseblogger, travelblog, reiseblogg, new york experience, new york travel diary, new york tips, williamsburg, smorgasbordWe went on to visit the Westlight building’s rooftop after lunch to enjoy an even more beautiful panorama of  all the skyscrapers. There’s no fee to enter the terrace, you just have to queue at the elevator. The rooftop’s also the perfect place to drink a cocktail or a cold beer – but as I wanted to stop by some of Williamsburg’s many vintage stores, we first headed to Artists and Fleas. This place is like an indoor flea market where you can shop for jewelry, decoration, vintage pieces, home furnishings, art, and a lot more. Many things are handmade and the whole concept made me think of Camden Market in London. Of course, you can spend hours there exploring and strolling around between all this beautiful stuff…

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Artists and Fleas.

Our next stop was Beacon’s Closet. I do love second hand stores, but I think you have to be lucky to find this one extraordinary piece there. Also, in the vintage stores I visited in Germany, you can either find the H&M collection from five years ago or your mom’s prom dress and shoes. In the US, I got lucky though, and left Beacon’s with this royal blue cape and a pair of hexagonal sunglasses.

Back in Manhattan, we had tickets for the MoMA PS1 “Space Oddity” Halloween party. For that occasion, I bought a Darth Vader costume in one of New York’s many costume stores that seem to pop up everywhere in the city during October. Most of the outfits this night were far more imaginative and also handmade, kind of little works of art. The location was kind of artsy, too – it’s a former elementary school that now features a MoMA art exhibit. After three luminescent “moon juices” and a lot of dancing, we called an Uber, because the next New York day was already awaiting us…

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Day 7 | Bagel Overload, Museum of Food and Drink and Korean Barbecue
… with a hangover breakfast at Murray’s Bagels in Greenwich Village. If you’re looking for something to eat that will keep you full for the whole day, go there! It was one of the many tips we got from our host, just like wearing rubber boots, because when it’s raining in NYC, the water doesn’t drain off and all the streets are flooded. We arrived at the Museum of Food and Drink in Brooklyn, our activity for Sunday, completely soaked and dried while looking at an exhibit about Chinese food in the US. I learned some interesting details: Did you know that there was an immigration ban for Chinese citizens in the 19th century? That Chop Suey isn’t a typical Chinese dish, but was invented in the states? And that Peking duck didn’t cost much more than $2 in the 70ies?

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MoFaD exhibit about Chinese Food.

We also baked our own fortune cookies and tried little portions of Chinese dishes. I was glad they only offered mini bowls there, because we already had a dinner date at Miss Korea in Koreatown, where we tried a typical barbecue. That means the meat is grilled directly at the table and you are served different sauces, vegetables and other sides with it. Yummy!

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Korean barbecue. Yum!

Day 8 | Flushing, Jackson Heights and Dip Soba
In the Comedy Cellar, one of the performers told the audience: “Chinatown is Chinatown, but Flushing is China!” So we figured we had to visit this part of Queens and took the subway east. The first part of Flushing we saw was a big shopping center and – well, you know me. We just HAD to go into the giant Nike clearance store where I happened to find a pair of sneakers. With them, we headed to the “real China”. Neon signs with foreign letters on them, looking for English equivalents on restaurant menus, and living octopuses in the supermarket: Flushing is well worth seeing and feels a little like the Far East.

travelblogger, reiseblogger, travelblog, reiseblogg, new york experience, new york travel diary, new york tips, flushingAnd our trip to Asia continued: On our way back to Manhattan, we got off the subway in Jackson Heights, a quarter influenced by the Indian culture. Between bridal couture boutiques offering richly embroidered sarees in their windows, mobile phone shops and jewelers, we spent some time looking for the Lhasa Fast Food, an insider tip from our host, to try out the typical Nepalese momos, a kind of dumpling. For dinner, we had Dip Soba, a Japanese speciality consisting of noodles and soup, at the Cocoron.

Day 9 | Strolling around, Halloween parade and Israeli dinner
We filled our last day in New York with strolling around downtown, buying some souvenirs and to really take the city in. Relaxing and packing our suitcases were also part of the day, before we left to watch the Halloween parade in the West Village, which we didn’t expect to be quite political. So the most popular costume was of course Donald Trump, and personally I liked the guy’s costume most who dressed up as a one of Trump’s tweets. After passing minions, Danaerys and her dragons, some handmaids and also the road barrier, we had a very yummy Israeli dinner at the 12 Chairs Café on our last NYC night.

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View from the Smorgasburg Food Market.

Having spent 10 days in New York, all I can say is that I keep on being in love with this beautiful and inspiring city. If someday there’s an opportunity for me to move to the Big Apple, I don’t think I would say no. ❤

I hope that you liked all three parts of my long travel diary and you got some inspiration what to see and where to eat in NYC.

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3 Gedanken zu “New York Travel Diary Part III

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