Travel Diary: Amsterdam

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, canal, gracht, waterAls ich euch letztes Jahr von meinen Städtereisen in die Niederlande erzählt habe (die Travel Diaries könnt ihr hier und hier nachlesen), hatte ich Amsterdam mit Absicht außen vor gelassen, denn ich wollte bewusst über die kleineren, weniger bekannten Städte schreiben. Das trifft sich gut, denn nun haben wir noch etwas länger Zeit in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes verbracht und ich möchte ein paar Eindrücke, Fotos und Tipps mit euch teilen.

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Anreise Wir haben uns dafür entschieden, zu fliegen. Zum einen, weil das von München aus wesentlich schneller geht als Auto oder Zug, und zum anderen, weil ihr von Schiphol aus mit dem Zug super schnell in der Innenstadt seid. Das Ticket bekommt ihr an allen NS-Automaten am Flughafen mit zwei Schritten: Einfach auf „I want to go to Amsterdam“ klicken und bezahlen, am besten mit Bankkarte, das kostet keine Gebühr. Gleichzeitig könnt ihr eure OV Chipkaart aufladen, die für Bus und Tram in Amsterdam gilt. Sofern ihr euch nicht entscheidet, fietsen (Fahrräder) zu mieten oder eure Unterkunft direkt im Stadtkern liegt, bietet sich die Chipkaart an.

Unterkunft Im Preis-Leistungs-Vergleich kommt AirBnB immer noch besser weg als Hotels. Vor allem die Tipps der Locals finde ich immer klasse. Unser AirBnB war im Stadtteil travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, AirBnB apartmentRivierenbuurt ein Stückchen südlich vom Zentrum in einer ruhigen Wohngegend. Unsere Gastgeber haben sich super um uns gekümmert: Erst einmal haben sie spätabends noch gewartet, weil unser Flieger Verspätung hatte, und sich dann noch die Zeit genommen, uns ein paar Tipps mitzugeben. Die Wohnung an sich ist super für zwei Personen, hat alles was es braucht (ich sage nur Netflix-Zugang) und ist liebevoll eingerichtet. Große Empfehlung!

Tag 1: Anne Frank-Haus / Pannenkoeken / De 9 Straatjes / Pllek / Oude Kerk
Nachdem das letzte Mal eine endlos lange Schlange vor dem Anne Frank-Haus stand, entschieden wir uns, es diesmal in Ruhe mit vorreservierten Tickets zu besuchen. Aber auch da heißt es schnell sein: Wir haben die Tickets ca. anderthalb Monate im Voraus online bestellt und es war nur noch der Zeitslot von 8:30 bis 9:00 Uhr frei! So hatten wir aber nach dem Besuch noch den ganzen Tag vor uns – auch nicht schlecht.

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, church, WesterkerkDas Anne Frank-Haus ist in der Nähe der Westerkerk und vom Hauptbahnhof in ca. einer Viertelstunde zu Fuß zu erreichen, alternativ könnt ihr auch die Tram nehmen. Im Museum gibt es Audioguides in allen möglichen Sprachen, die durch die Ausstellung führen. Fotos, Videos und Dokumente zeichnen die Geschichte von Anne und ihrer Familie nach. Das Versteck im Hinterhaus und das Tagebuch sind weitestgehend im Originalzustand erhalten. Der Besuch war für uns eine eindrucksvolle und bewegende Erfahrung, und das nicht nur für mich als Geschichtsfan.

Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, holten wir das im „Pancakes Amsterdam“ direkt gegenüber vom Museum nach. Dort gibt es Pfannkuchen in allen Varianten: die klassischen niederländischen Pannetravel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, pancakes, pannenkoekennkoeken, amerikanische Pancakes oder die ebenfalls typisch holländischen Poffertjes, das ist die kleine, fluffige Version. Ich hatte Poffertjes mit Puderzucker und Sahne und es war sehr lecker!

Nach dem Brunch sind wir mehr oder weniger zufällig zwischen Prinsengracht und Keizersgracht im Bereich der 9 Straatjes gelandet. Das sind neun Sträßchen – manche an der Gracht entlang, manche zwischen den typischen schmalen Häuschen – mit einer Menge an kleinen Kleidungs- und Dekoläden, Cafés, Bars, Restaurants und Bistros. Natürlich habe ich dort, in der wahrscheinlich niedlichsten Umkleide der Welt, auch etwas gekauft – was es genau geworden ist, seht ihr unten in meinem Mini-Haul.

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Ein Tipp unserer Gastgeber war „Pllek“, eine künstlich angelegt Beach-Area auf der Nordseite des IJ (das ist der ehemalige Meeresarm im Amsterdamer Hafengebiet), also gegenüber vom Hauptbahnhof. Um dort hinzukommen, nehmt ihr einfach die kostenlose Fähre Richtung „NDSM“. Die Anlegestelle ist direkt hinter dem Hauptbahnhof und das Schiff fährt ca. alle 20 Minuten. Ihr dürft euch beim Einsteigen nur nicht von einem Roller- oder Fahrradfahrer umnieten lassen. Am anderen Ufer findet ihr zwischen alten Seefrachtcontainern die Location. So wie wir es verstanden haben, gibt es dort ein wechselndes Programm, mehrere Food- und Getränkebuden und ein Café/Restaurant mit Blick auf’s Wasser. Mit Limo und Cappuccino in der Hand haben wir uns einen Liegestuhl gekapert und entspannt.

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, pllek, waterfront, beachDas holländische Wetter hat uns leider genau dort eingeholt. Im Regen sind wir wieder zurück zum Hauptbahnhof gefahren und noch ein wenig im – zugegebenermaßen sehr touristischen – Viertel rund um die “Oude Kerk” (Alte Kirche) herum geschlendert. Wer auf der Suche nach Coffeeshops, britischen Junggesellenabschieden oder dem berühmt-berüchtigten Amsterdamer Rotlichtviertel ist, wird dort sicher fündig. Wir waren nach dem vollen Tag ziemlich erledigt und sind recht bald wieder Richtung Wohnung aufgebrochen.

 

Tag 2: Shopping / EYE Museum

Am zweiten Tag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, in Ruhe ausgecheckt und wollten anschließend die Koffer am Hauptbahnhof einschließen. Dort war aber alles voll, daher sind wir auf Lock Luggage im Stadtkern ausgewichen. Die Gepäckaufbewahrung ist nicht nur günstiger, sondern auch direkt in einer Seitenstraße der Haupt-Shoppingmeile. Dort findet ihr neben den bekannten Läden, die es auch in Deutschland gibt, Forever21, River Island und Topshop, um nur ein paar zu nennen. Die Straße heißt Kalverstraat und geht direkt vom zentralen Dam mit dem königlichen Palast ab. Natürlich mussten wir bei der Gelegenheit dorthin ein oder zwei Abstecher machen 😉

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Was ihr in den Niederlanden übrigens neben Kleidung auch gut einkaufen könnt, sind Medikamente. Wie in den USA gibt es in der größten niederländischen Drogeriekette Kruidvat und auch in einigen Supermärkten zum Beispiel Ibuprofen und Paracetamol frei verkäuflich und richtig günstig.

Im Einzelnen habe ich bei unserem Weekend Getaway gekauft:

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Mintgrünes Sweatshirt von Catwalk Junkie (in den 9 Straatjes) | Roségoldene Federkette, auch von Catwalk Junkie | Schwarze Stoffhose von Monki | Schwarz-weiße Baguette Bag von River Island

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, ferry, waterfrontNach dem kleinen Bummel haben wir wieder die Fähre am Hauptbahnhof genommen, dieses Mal die andere Linie Richtung “Buiksloterweg”. Diese ist in ca. 5 Minuten am Amsterdamer Filmmuseum, dem EYE Museum, direkt neben dem Amsterdam Tower. Diesen könnt ihr auch erklettern, habt oben eine tolle Aussicht und könnt sogar direkt am Rand der Plattform auf einer riesigen Schaukel Platz nehmen – wenn ihr nicht wie ich Höhenangst habt.

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, waterfront, eye museum, Amsterdam towerWir sind lieber auf dem Boden geblieben und haben uns im EYE Museum, das übrigens vom selben Architektenbüro entworfen wurde wie das Porsche-Museum in Stuttgart, die aktuelle Ausstellung über Martin Scorsese angeschaut. Gerade weil er oft mit einem meiner Lieblingsschauspieler, Leonardo DiCaprio, zusammenarbeitet, mag ich alle Filme, die ich von Scorsese bislang gesehen habe. Im EYE Museum ging es um seinen Werdegang und wiederkehrende Motive in seinem Werk. Die Ausstellung hat uns beiden gut gefallen. Schade war, dass die Ausstellungen im Museum kontinuierlich wechseln; permanent ist nur eine kleine Schau über die technische Entwicklung von Film und Kino. Dafür eignet sich das Gebäude aber hervorragend als Shooting Location – die Bilder seht ihr im nächsten Outfitpost!

Nach dem EYE Museum haben wir noch etwas Zeit in der Innenstadt totgeschlagen, bevor wir das Gepäck abgeholt haben und zum Flughafen aufgebrochen sind. Wer dort übrigens auf der Suche nach den wirklich genialen niederländischen Pommes (“Patat”) ist, dem möchte ich das “Vlaamse Frites Snackland” direkt am Damrak, der breiten Straße vom Hauptbahnhof zum Dam, empfehlen. Abgesehen von den super leckeren Pommes könnt ihr dort aus bestimmt über 30 Soßen wählen. Mein Tipp: die typisch niederländische Joppiesaus – ähnlich wie Mayo, aber noch mit Gewürzen verfeinert.

travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, canal, gracht, water, streets, houses travel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, waterfront, boatAlles in allem war es ein sehr schönes Wochenende, das wir in Amsterdam verbracht haben, und trotz mehrerer Programmpunkte nicht zu voll. Für einen Wochenendtrip kann ich die Stadt wirklich jedem ans Herz legen!

Wer von euch war auch schon (öfter) in Amsterdam? Was sind eure Geheimtipps?

<3, Helene


When I wrote about my short trips to various Dutch cities last year (you can read my travel diaries here and here), I skipped Amsterdam on purpose, because I wanted to tell you about my experience in some lesser known cities. That’s convenient now as we spent one whole weekend in the Netherlands’ capital and I can share some photos, impressions, and tips with you today.

travel, Amsterdam, Netherlands, flight, airport, plane, wanderlust, travelbloggerHow to get there We decided to fly. On the one hand, that’s the quickest way to get there from Munich, and on the other hand, from Schiphol airport you’ll be in the city in no time. You get a ticket to the city at all NS ticket machines simply by clicking on “I want to go to Amsterdam”. For public transportation within the city it’s recommendable to use the OV Chipkaart. This is a rechargeable, credit card-sized ticket for all means of transport. You could compare it to the Oyster Card that you can use in London. You simply need to remember to check in and out in every bus or tram that you’re using.

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Where to stay In comparison to hotels, there’s no better alternative than AirBnB, especially regarding tipps from locals. We booked a nice little apartment only 10 minutes south of the city center. Our hosts were really nice, waited for us because we were late due to a cancelled flight, and they even took the time to give us a bunch of insider tipps. The apartment is just perfect for two people, there’s everything you need there and it’s lovely furnished. Clear recommendation!

Day 1: Anne Frank House / Pannenkoeken / De 9 Straatjes / Pllek / Oude Kerk
The last time we had stayed in Amsterdam and wanted to see the Anne Frank House, we were greeted by an endless queue. So this time we booked our tickets online beforehand. That means you have to be quick! We ordered our tickets one and a half month in advance and could only choose the time slot between 8:30 and 9:00 am. But like this, we had the whole day before us after visiting the museum – not too bad either.

You can reach the Anne Frank House walking from the main station in approximately in the quarter of an hour or by tram. In the museum, there’s an audio tour in a variety of languages that guide you through the exhibition. You can walk through the exact hiding place of Anne’s family, read Anne’s dtravel, Amsterdam, Netherlands, wanderlust, travelblogger, pancakes, pannenkoekeniary entries, and retrace her story by photos and personal testimonies. The visit is both fascinating and touching, not only for those of you that are interested in history.

After the museum, we caught up on breakfast at the “Pancakes Amsterdam” located directly across from the Anne Frank House. They have pancakes in all shapes and sizes: the classic Dutch “pannenkoeken”, American pancakes, and “poffertjes” that are also typically Dutch, but smaller and fluffier. I opted for poffertjes with powdered sugar and whipped cream and it was de-li-cious!

By chance, we ended up in De 9 Straatjes after brunch. Those are nine streets between Prinsengracht and Keizersgracht full of narrow houses, little shops for clothing and interieur, cafés, bars, and restaurants. Of course I bought something there, by the way in the probably cutest changing room in Amsterdam. Scroll down to my mini haul to see what I got there!

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One of the recommendations of our hosts had been “Pllek”, an artificial beach area north of the IJ (the Amsterdam waterfront). To get there you can take the free ferry in the direction of “NDSM” that departs at the central station. There’s a ship every 20 minutes and the ride takes about 15 minutes. Just be careful not to be run over by a bike or scooter when boarding! After getting there, we realized that there’s even a programme with different events and things to do, but we just got a cappuccino and a soda to sit down on one of the deck chairs that you can find everywhere to relax. You could also eat something at one of the food trucks or in the café they have there.

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Unfortunately, the Dutch weather caught up with us right then and there and it began to rain. Having returned to the central station, we strolled around the – very touristic – area around the Oude Kerk (“old church”). If you’re looking for coffee shops, British bachelor parties or the infamous Amsterdam redlight district, that’s the place you go. We were quite tired because of the long day, so we started our journey back to the apartment quite soon.

Day 2: Shopping / EYE Museum

On the second day, we took things a little easier, took some time for the checkout and then wanted to store our luggage at the main station. However, all the lockers were full, so we switched to Lock Luggage in the city center. This luggage storage is not only cheaper than the option at the station, but also in a side street of the main shopping mile. In the Kalverstraat, which you reach from the central Dam, you can find all the usual suspects like Zara, Bershka, Forever21, River Island, Topshop, and so on. Of course I had to visit one or two stores!

This is what I bought in detail during our weekend getaway:

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Mint green sweater from Catwalk Junkie (in De 9 Straatjes) | Rosegold feather necklace, also from Catwalk Junkie | Black slacks from Monki | Black and white baguette bag from River Island

After the little stroll, we took the ferry from the main station again, this time in direction “Buiksloterweg” which takes you to the EYE Museum right next to the Amsterdam tower in five minutes. You could also climb the tower to have a great view over the city and to sit in the giant swing located up there which extends over the edge of the building!

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But if you’re afraid of heights, like me, it’s more recommendable to go visit the EYE Museum which is all about film. We saw the current exhibition about Martin Scorsese, his background and career, and returning motifs in his movies. I definitely have to watch more of his work, not only because he often shoots with one of my favorite actors, Leonardo DiCaprio. Beside the changing exhibition there’s not much you can see in the EYE Museum, which was a little disappointing. The permanent exhibition is about the history of the technique of film, but quite small. Nevertheless, the building of the EYE Museum is a great shooting location for outfit pictures – be sure to read my next post!

Back in the city center we killed some time strolling around before picking up our luggage and heading to the airport. By the way, if you’re looking for the perfect Dutch fries (“patat”), I can recommend the “Vlaamse Frites Snackland” located directly at the Damrak (the big street from the station to the central square Dam). Apart from the super tasty fries, they have over 30 different sauces you can choose from. My favorite is Joppiesaus, a typically Dutch sauce similar to mayonnaise, but with a special mix of spices.

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In a nutshell, we spent a wonderful weekend in Amsterdam. Despite several things to do, there was always room to just wander around the city, and this is always my favorite way to explore. I can strongly recommend anyone to visit the city for a weekend getaway!

Who of you has already stayed in Amsterdam, too? What are your insider tipps for the city?

<3, Helene

 

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3 Gedanken zu “Travel Diary: Amsterdam

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