Travel Diary Netherlands II: Den Haag & Leiden

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Weil ich gerade offiziell keine Outfit-Bilder mehr für euch habe (aber keine Sorge, morgen machen wir das nächste Shooting 😉 ), gibt es heute schon Teil II meines Niederlande-Reisetagebuchs für euch. Ich erzähle euch etwas über den niederländischen Regierungssitz Den Haag und die kleine Stadt Leiden bzw. Noordwijk an der Nordseeküste.

Den Haag

In Den Haag hat uns der typisch niederländische Regen empfangen, von dem man nie weiß, wann er anfängt und wann er wieder aufhört. Wir sind deshalb erst etwas durch die „Passage“ geschlendert, und nachdem der Regen weniger wurde, durch die Stadt, vorbei am Mauritshuis, in dem das weltberühmte Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer hängt. Dabei habe ich Dille & Kamille entdeckt, einen Laden für Deko und Haushaltskram in rustikal-verspieltem Stil, den ich vorher noch gar nicht kannte. Wenn ich irgendwann eine Wohnung einrichte, muss ich dort definitiv noch mal vorbeischauen.

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Im ehemaligen Palast der niederländischen Könige ist heute das Escher-Museum untergebracht, das wir uns angesehen haben. Den Künstler M. C. Escher kennt ihr bestimmt durch eines seiner Werke, bei denen er viel mit optischen Täuschungen und Illusionen gearbeitet hat. Die trügerischen Perspektiven kann man dort selbst ausprobieren und ein Foto in einem Raum machen, der es so aussehen lässt, als ob eine Person im Bild doppelt so groß ist wie die andere.

Nach dem Museumsbesuch haben wir uns auf dem Street Food Market auf der Langen Voorhout (ja, diese Straße heißt tatsächlich so) mit leckeren Falafel gestärkt. Der Markt an sich war schon eine kleine Sehenswürdigkeit, denn die Stände sind alle mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

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Anschließend sind wir mit der Straßenbahn nach Scheveningen an den Strand gefahren. Die Bahn ist super günstig, vor allem, wenn ihr mit der OV Chipkaart fahrt. Die Karte funktioniert ähnlich wie die Oyster Card in London: Ihr ladet einen Betrag auf und könnt diesen dann „abfahren“. Dazu müsst ihr mit der Karte in Bus und Bahn ein- und beim Aussteigen auch wieder auschecken.

Wirkliches Strandwetter hatten wir nicht erwischt, es war ziemlich kühl und windig, deswegen haben wir uns bei einer heißen Schokolade auf dem Pier aufgewärmt. Der Pier ist ein überdachter, verglaster Gang, der sozusagen in die Nordsee hineinreicht. Hier gibt es einige Restaurants und Läden mit Blick direkt auf die Wellen, die sich am Strand brechen.

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Zurück in der Stadt haben wir dann nicht nur Den Haag, sondern die gesamten Niederlande besucht. Madurodam heißt die Mini-Version des Landes, in der vom Amsterdamer Flughafen Schiphol über den Rotterdamer Hafen bis hin zu den wichtigsten Regierungsgebäuden scheinbar alles geschrumpft wurde. Am besten nimmt man sich aber einen Regenschirm mit, denn es ist alles unter freiem Himmel, und wir wurden natürlich wieder von einem Schauer überrascht. Der hat uns aber nicht davon abgehalten nach kurzer Flucht in den Souvenirladen alles zu Ende anzuschauen. Ich frage mich, wie so eine Mini-Ausgabe von Deutschland wohl aussehen würde…

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Leiden/Noordwijk

Nach Leiden sind wir eigentlich wegen des Strandes gefahren, denn ich wollte unbedingt an die Nordsee und hatte gehofft, im August wäre das Wetter eher strandtauglich (falsch gedacht). Da in der Nähe von Leiden der Küstenort Noordwijk liegt, haben wir Stadt und Strand kombiniert.

Leiden ist relativ klein, liegt zwischen Den Haag und Amsterdam in der Provinz Südholland und ist bekannt als die Geburtsstadt Rembrandts. Bei schönem Wetter kann man dort super umherschlendern, über kleine Brücken und an den Grachten entlang, und dann direkt am Wasser einen Kaffee genießen. Wir haben uns dafür entschieden, die alte Windmühle „Molen de Valk“ aus dem Jahr 1785 zu besichtigen. Nachdem ja überall in den Niederlanden Windmühlen stehen (Klischee erfüllt) und die Mühle ein Wahrzeichen unseres Nachbarlandes ist, war es spannend, sich mal in einer drin umzusehen. Von der Plattform ungefähr auf Höhe des Windrades hat man eine tolle Aussicht, die auch für die steilen Stiegen, die man im Inneren der Mühle hinaufkraxelt, entschädigen.

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brücke, bridge, leiden, netherlands, travelAnschließend haben wir uns mit dem Bus vom Leidener Bahnhof auf den Weg nach Noordwijk gemacht. Man fährt ungefähr 20-30 Minuten. Am Strand haben wir uns auf der Promenade umgesehen und wunderschöne kleine Schmuck-, Krimskrams- und Geschenkeläden entdeckt. Überall gibt es auch Broodjes mit frischem Fisch und Meeresfrüchten zu kaufen. Hmmm!

Unser Essen wollten wir dann am Strand genießen, dafür hatten wir auch extra eine Picknickdecke dabei. Praktischerweise standen auch überall Windschutze, die aber nicht viel gebracht haben. Es war so derartig windig, dass wir innerhalb von fünf Minuten überall Sand hatten 😀 Trotzdem fand ich es schön und mag die Nordsee mit ihrem kalten Wasser, starken Wind und rauen Wellen. Da es trotz Wind sonnig war, sind sogar noch ein paar tolle Fotos entstanden.

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As I officially ran out of outfit photos (but no worries, I have already planned the next shooting), I am going to share part two of my travel diary about the Netherlands with you. I’m going to tell you something about the home of the Dutch government The Hague and the little town Leiden or rather the beach spot of Nooordwijk at the North Sea coast.

In The Hague we were greeted by the typically Dutch rain – you just never know when it will start or stop. Because of the weather we first strolled around the „passage“ and later, when the rain disappeared, through the city, passing the the museum „Mauritshuis“ that is home to the famous painting „Girl with the pearl earring“ by Jan Vermeer. While walking through the streets I discovered „Dille & Kamille“ a shop for decoration and interior I didn’t know before. When getting to decorate my next apartment, I’ll definitely have to pay this store a visit.

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The former palace of the Dutch kings today holds the Escher Museum which we visited. I’m sure you have seen a piece by the artist M. C. Escher before somewhere, because he is quite known for his works that he created by playing with optical illusions. You can even try the deceptive perspectives yourself and take a picture of two persons that lets one of them appear twice as big.

After the museum visit we took a break at the street food market on the main street eating some delicious falafel. The street food market itself was decorated very lovely with an eye for all the details and really worth the visit.

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We then took the tram to Scheveningen beach. Riding the tram is quite cheap, especially when you use the OV Chipkaart. This card works similar to the Oyster Card in London: You can purchase it at every train station, charge it and use this amount of money for riding the train, tram or bus. You have to check in and out in every mean of transport.

We didn’t really have beach weather, it was cool and windy. So we warmed up with a hot chocolate at the pier. The pier is a covered glazed passage that reaches into the North Sea. Here you can find several restaurants and shops with a view at the waves crashing at the beach.

Back in the city, not only did we visit The Hague, but the whole Netherlands. The miniature version of the country is called Madurodam and you can do some serious sightseeing there, starting with the Schiphol airport to Rotterdam harbor and the most important government buildings – they all appear to have been shrinked. My pro tip is to take an umbrella with you, because Madurodam is an outdoor site, and of course we were caught off guard by short shower. However, this didn’t keep us from visiting the whole site after fleeing to the souvenir shop. I keep wondering how a miniature version of Germany would look like…

Leiden/Noordwijk

We travelled to Leiden primarily because of the beach, because I was very keen on seeing the North Sea and hoped that the weather in August would be more suitable for spending a day at the beach (well, I thought wrong). Near to Leiden is the little coastal town Noordwijk, so we combined a city trip with the beach.

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Leiden is quite small, located between The Hague and Amsterdam in the Sudholland Province and known for being Rembrandt’s birthplace. When the weather is nice, you can enjoy strolling around, passing little bridges and canals, and sipping some coffee right by the water. We decided to pay the old windmill “Molen de Valk” a visit, which was built in 1785. As the Netherlands are full of windmills (cliché fulfilled) and they have really become a symbol for the country, we considered it quite interesting to have look at and into one of those windmills. There’s a platform on the same level as the wind wheel, and you have a great view from there. So this is kind of a reward for having to climb thousands of steep steps to get up there.

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After that, we took the bus from Leiden station to Noordwijk. The journey is about 20-30 minutes. At the beach we discovered some lovely little jewellery and gift shops. You can buy fresh fish and seafood everywhere – yum!

We wanted to enjoy our food directly at the beach and I had packed a picnic blanket. There were windshields everywhere, but they really didn’t help at all. The wind was so strong that after five minutes of sitting there we had sand everywhere 😀 Anyway, I really enjoyed being at the beach and I like the North Sea with its cold water, strong wind and rough seas. As it was quite sunny despite being so windy, we could take some stunning photos.

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Diario de viaje Países Bajos Parte II: La Haya & Leiden
Porque no tengo más fotos de outfits para vosotros (pero no os preocupéis, ya tengo planes para la próxima sesión), hoy comparto la segunda parte de mi diario de viaje sobre los Países Bajos con vosotros. Os voy a contar de La Haya, donde está el gobierno neerlandés, y la ciudad pequeña de Leiden, o mejor dicho, la localidad costera de Noordwijk en la costa del mal del Norte.
La Haya
La Haya nos saludó con la lluvia que es típicamente neerlandesa – nunca sabes cuando va a empezar o se va a acabar. Primero dimos un paseo por el pasaje en el centro y luego por la ciudad, pasando el museo “Maurtishuis” donde puedes ver la pintura famosa “La joven de la perla” de Johannes Vermeer.

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Sin embargo, visitamos otro museo – el museo Escher en el palacio antiguo de los reyes neerlandeses. Quizás conocéis a M. C. Escher por sus obras que juegan con las ilusiones ópticas. En el museo puedes experimentar las perspectivas engañosas y hacer una foto con dos personas en la que la una parece ser dos veces más alta que la otra.
Después de visitar el museo hicimos una pausa en el mercado de calle y comimos falafel muy rico. El mercado era decorado preciosamente con el amor por el detalle y nos gustó mucho.

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Entonces tomamos la tranvía a la playa de Scheveningen. Tomar la tranvía es bastante barato, sobre todo si usas el “OV Chipkaart”. Es una tarjeta similar al “Oyster Card” en Londrés que puedes cargar con dinero para pagar en los transportes públicos. Tienes que hacer el check-in y check-out con la tarjeta cuando subes y bajas de la tranvía o del bus.
De verdad no hacía tiempo para la playa porque era fresquito y ventoso. Nos calentamos en el muelle con chocolate caliente. El muelle es un pasaje cubierto acristalado que se extiende en el mar del Norte. Aquí hay unos restaurantes y tiendas con con miras a los olas chocando en la playa.

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De la vuelta en la ciudad, no sólo visitamos La Haya, sino los Países Bajos enteros. La versión miniatura del país se llama Madurodam y puedes hacer bastante turismo ahí, comenzando por el aeropuerto Schiphol o el puerto de Rotterdam – todos parecen que haber sido encogidos. No olvidéis llevar un paraguas con vosotros, porque el sitio está al aire libre y nunca sabes si va a llover. Me estoy preguntando cómo una versión miniatura de Alemania se parecería…
Leiden/Noordwijk
Viajamos a Leiden sobre todo por la playa y esperamos que en hiciera buen tiempo para ir a la playa, pero no tuvimos suerte 😀 Cerca de Leiden está la localidad costera Noordwijk, pues combinamos la visita de la ciudad con la playa.

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Leiden es bastante pequeño y famoso por ser la ciudad natal de Rembrandt. Si hace buen tiempo puedes dar un paseo por los puentes y canales y tomar un café. Decidimos visitar el molino de viento antiguo llamado “Molen de Valk” que fue construido en 1785. Porque los molinos de viento abundan en los Países Bajos (corresponde al cliché) y se han transformado en un símbolo para el país, pensamos que fuera interesante ver uno. Hay que subir muchas escaleras, pero la vista desde la plataforma vale la pena.

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Después tomamos el bus desde la estación central de Leiden a Noordwijk. La viaje dura aproximadamente 20-30 minutos. En en el paseo marítimo descubrimos unas preciosas tiendas pequeñas de joyería y regalos. Además, puedes comprar pescados y marisco frescos en todas partes – ¡que rico!
Quisimos comer algo en la playa y también había parabrisas ahí, pero no ayudaron para nada. El viento era tan fuerte que después de cinco minutos tuvimos arena en todas partes 😀 De todos modos, me encantaba estar en la playa y me gusta el mar del Norte con el agua frío, viento fuerte y mar agitado. A pesar del viento, hacía sol y pudimos hacer unas fotos maravillosas.

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