Travel Diary Netherlands I: Utrecht & Rotterdam

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Dieses Jahr waren neben London und Paris mein Hauptreiseziel die Niederlande. Warum? Mein Freund absolviert sein Masterstudium dort und wir haben beschlossen, das Land bei mehreren Tagestrips besser kennen zu lernen. Man ist auch super fix mal in der nächsten oder übernächsten Stadt. Am besten geht das mit Gruppenticket von NS (der niederländischen Bahn). Anders als bei den Ländertickets in Deutschland muss man nicht zwingend zusammen reisen, sondern sucht sich (meist über Facebook) insgesamt 10 Leute, mit denen man das Ticket teilt. Damit kann man dann für 7€ einen Tag lang auf festgelegter Strecke durch die ganzen Niederlande hin und her fahren.

Unser erstes Ziel war natürlich Amsterdam, wo wir an einem besonders regnerischen Tag unterwegs waren, weshalb es auch wenig bis keine Fotos davon gibt. Ich habe deswegen beschlossen, in meinem Travel Diary die vier übrigen Städte vorzustellen, die wir besucht haben, auch weil sie vielleicht nicht so bekannt sind wie Amsterdam.

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Utrecht

Utrecht liegt recht zentral im Land und ist die viertgrößte Stadt der Niederlande. Im Stadtkern steht der Dom mit dem höchsten Kirchturm des Landes, und alle wichtigen Straßen gehen davon sternförmig ab. Das ist ziemlich praktisch, denn wenn man sich verlaufen hat, kann man sich einfach an dem Turm orientieren. Damit sind wir auch direkt gestartet, haben die 465 Stufen bis auf die Spitze des Doms erklommen (irgendwann wird einem leicht schwindlig, weil es dauernd in eine Richtung geht :D) und haben dort die Aussicht genossen.

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Wir hatten Glück mit dem Wetter und sind anschließend durch die Gassen und Sträßchen an den Grachten entlang geschlendert. Ich liebe es, ohne Ziel und ohne Richtung durch fremde Städte zu gehen, denn weiß nie, was man entdeckt. Wir sind zum Beispiel zufälligerweise auf den samstäglichen Blumenmarkt geraten und haben uns dort umgesehen. Nach dem Stöbern in kultigen Platten- und Brettspielläden, einem zugegebenermaßen ziemlich geekigen Comicladen und mehreren kleinen Boutiquen haben wir im „Eetwinkel Geniet“ lecker zu Mittag gegessen. Anschließend haben wir die Grachten mal aus einer anderen Perspektive betrachtet – man läuft ja meistens oben daran entlang oder auf Brücken darüber – und eine Grachtenrundfahrt mitgemacht. Nach einem gemütlichen Kaffee mit Blick aufs Wasser haben wir dann festgestellt, dass samstags alles (auch das Café, in dem wir saßen 😉 ) um 5 zumacht, und den Rückweg angetreten.

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utrecht, netherlands, travel, travel diary, miffyFun Fact: Eines der bekanntesten Kinder der Stadt ist Miffy (auf niederländisch Nijntje), die 1955 von dem Utrechter Autor und Zeichner Dick Bruna kreiert wurde. Überall in der Stadt findet man Miffy-Statuen in verschiedenen Formen und Größen, oft belagert von selfie-wütigen japanischen Touristen. Wer von euch kennt das Kaninchen auch noch vom Sandmännchen damals? 🙂


Rotterdam

Rotterdam ist die Stadt mit dem größten Seehafen Europas. Sie liegt im Westen der Niederlande. In Rotterdam hatten wir leider nicht ganz so viel Zeit wie in den anderen Städten und haben weniger gesehen. Gleich am Anfang waren wir in der imposanten Markthalle unterwegs. Die architektonische Besonderheit bezeichnet sich selbst als “foodwalhalla van Nederland” und beherbergt unter anderem Wohnungen (in den Seitenwänden!) und natürlich eine Unmenge an Marktständen. Von Blumen über Süßigkeiten und Kaffeespezialitäten bis hin zu typisch holländischem Käse ist alles vertreten. Essen kann man sozusagen über den Dächern der Stände. Wir haben uns für das  “Le Souq” entschieden und leckere Wraps mit orientalischen Zutaten und verschiedenen Dips genossen.

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Nach dem Essen haben wir uns erst mal verlaufen. Auf Google Maps sah die Richtung eindeutig aus, wir sind also losgestiefelt – nur um an der nächsten Ecke festzustellen, dass wir komplett falsch sind. Das Ganze ist uns nicht nur ein- sondern mindestens dreimal passiert. 😀 Irgendwann haben wir es aber zum Hafen geschafft, sind an kleinen Segelbooten entlanggeschlendert und haben die Rotterdamer Skyline bewundert. Zur Stärkung gab es danach Milchshake und Kuchen im “Kandy Krush Diner”, das wir durch Zufall entdeckt haben. Nicht vom Namen abschrecken lassen – hier gibt es richtig leckeres Eis, Milchshakes und Waffeln mit allen möglichen Toppings und Geschmacksrichtungen. Yummy!

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p1070393Fun Fact: Ich weiß ja nicht, wie die Rotterdamer sich einen Weihnachtsbaum vorstellen. Anscheinend anders als der Rest der Welt. Die Weihnachtsmannstatue mit “Baum” in der Hand ist jedenfalls eine berühmt-berüchtigte Touristenattraktion und Fotolocation geworden…


Niederländisch für blutige Anfänger I

Wenn ich in einem fremden Land unterwegs bin, fühle ich mich immer wohler, wenn ich zumindest ein paar Brocken der Landessprache zusammenkriege, die man im Alltag immer wieder braucht. Deshalb habe ich euch, passend zum Travel Diary, die absolut grundlegenden niederländischen Sätze zusammengeschrieben.

Begrüßung: Meist “Hi” oder “Hallo”. Förmlicher ist “goedendag” (Guten Tag), gesprochen wie “chudedaach” (das ch wie in “ach”, nicht wie in “ich”).

Verabschiedung: “Tschüß” lässt sich am besten übersetzen mit “doeg” (gesprochen wie “duuch”) oder auch “doei” (“dui”). “Tot ziens” heißt wörtlich “Bis bald” und wird auch verwendet.

Bitte: Förmlich “alstublieft” (ungefähr wie “aschdüblieft”), per du “alsjeblieft” (ausgespochen wie “aschjeblieft”).

Danke: Förmlich “Dank u” (das u spricht man wie ü), per du “dank je wel”. Immer geht “bedankt”.

Ich hätte gern: “Mag ik…” (ungefähr “maach ik…”). Dann müsst ihr nur noch das, was ihr gern hättet, richtig aussprechen 😀 Bei mir kam nach diesem Satz meist “een koffie verkeerd” (gesprochen wie man es schreibt, aber die “r”s ein bisschen wie im Englischen). Ein verkehrter Kaffee ist in den Niederlanden ein Milchkaffee und verkehrt ist daran, dass mehr Milch als Kaffee drin ist (the more you know…).

Viele Niederländer merken natürlich, dass ihr Deutsche seid, und viele sprechen richtig gutes Deutsch. Ansonsten kommt man mit Englisch wirklich überall weiter.

Zum Schluss möchte ich noch eine Entdeckung mit euch teilen: Viele deutsche “Partylieder” gibt es auch auf Niederländisch. Einer meiner absoluten Favoriten ist das hier: https://www.youtube.com/watch?v=xnP4O-pG1kU

 



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This year, besides visiting London and Paris, I most often travelled to the Netherlands. Why? My boyfriend is studying there and we decided to get to know the country better by doing several daytrips. Our first stop was, of course, Amsterdam. Unfortunately, we picked a really rainy day (rainy is quite normal in the Netherlands, but I mean like REALLY rainy) und I couldn’t take a lot of nice pictures. Therefore I decided to tell you about the other four cities we visited in my Travel Diary which might not be as famous as Amsterdam, but surely as pretty and interesting.

Utrecht

Utrecht is located in the center of the center of the country and is the fourth biggest city in the Netherlands. The most important building in the city center is the cathedral with the country’s highest church tower from which all the main streets radiate. That comes in quite handy, because when you get lost, you can easily use the tower for orientation. That’s where we started, climbing the 465 steps to the top of the cathedral tower and enjoying the breathtaking view.

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We were quite lucky with the weather and strolled through the little streets and alleyways along the canals afterwards. I just love walking around in cities I don’t know at random and without directions, because you never know where you’ll end up. For example, we discovered the flower market that is hold in Utrecht every Saturday. We also rummaged in some record and board game stores, a pretty geeky comic book store and some small boutiques before having a tasty lunch at the “Eetwinkel Geniet”. Next, we wanted to take a look at the canals from a different perspective – because normally, you walk along or across on a bridge – and booked a cruise on one of the biggest canals.

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If you want to visit Utrecht on a Saturday, I would recommend starting early, because we were just having coffee and planning to visit a museum when we noticed everything closes at 5 pm on Saturdays (including the coffee shop where we were!), so we headed back.

Fun Fact: One of the most widely known children of the city is the rabbit Miffy (Nijntje in Dutch) that was created in 1955 by Dick Bruna, an author and designer from Utrecht. You can find Miffy statues in all shapes and sizes everywhere in the city, and usually that’s where the Japanese tourists are 😉


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Rotterdam

Europe’s biggest seaport is located in Rotterdam in the West of the Netherlands. We didn’t have as much time in Rotterdam as in the other cities, so we couldn’t see that much. We started our visit in the impressive market hall. Referring to itself as “foodwalhalla”, the market hall is home to apartments (in the side walls!) and, of course, plenty of food booths. From flowers over sweets and coffee to the typical Dutch cheese – you can find anything there. When you climb up a few steps, you will find several restaurants above the booths’ roofs. We opted for “Le Souq” and enjoyed some tasty wraps with oriental ingredients and several dips.

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Having had lunch, the first thing we did was to get lost. But after wandering the city for a while (and stumbling upon some nice stores and some shopping), we finally made it to the harbor. Because it was very windy, we took a quick walk along the skyline and some little sailing ships. To warm up, we enjoyed milkshakes and cake at the “Kandy Krush Diner” that we discovered by chance. Don’t let yourself be put off by the name, they have absolutely delicious ice cream, milkshakes and waffles with a wide range of toppings and flavors. Yummy!

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Fun Fact: I’m not sure about how the people of Rotterdam imagine a Christmas tree. Apparently, a little bit different than the rest of the world. Anyway, the Santa Claus statue with the “tree” in its hand (see image above) has become an infamous tourist destination and photo location!



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Este año, a parte de visitar Londres y París, mi destino principal para viajar fueron los Países Bajos. ¿Porqué? Mi novio estudia ahí y decidimos que queremos conocer el país, por eso fuimos de varias excursiones de un día a unas ciudades holandesas. Nuestro primer destino fue por supuesto Ámsterdam. Siempre hace mucha lluvia en los Países Bajos, pero el día que fuimos a Ámsterdam estaba lloviendo muchísimo, por lo tanto ni siquiera tengo unas fotos del capital holandés. En consecuencia, decidí compartir con vosotros mis experiencias en las otras cuatro ciudades que visitamos. No son tan famosas como Àmsterdam, pero estoy segura de que son igual de bonitas e interesantes.
Utrecht
Utrecht está en el centro del país y es la cuartera ciudad más grande de los Países Bajos. El edificio más interesante e importante en el centro de la ciudad es la catedral con el campanario más alto del país. Es muy práctico, porque si te pierdes en las callitas, siempre puedes usar la torre para orientarte. Empezamos nuestro recorrido ahí y subimos todos los 465 escalones hasta la cima del campanero para disfrutar de la vista increíble.
Después, paseamos por las callitas del centro histórico. Me encanta ir caminando por una ciudad que no conozco, porque nunca sabes que estará a la vuelta de la esquina. Descubrimos unas tiendas de moda, de juegos de mesa y de discos, y una tienda de libros de cómic súper geeky. Almorzamos en un restaurante pequeño que se llama „Eetwinkel Geniet“ y luego, recorrimos los canales en barco y los vimos de un ángulo diferente.
Dato curioso: Uno de los niños más famoso de la ciudad es la conejita Miffy (Nijntje en neerlandés), que fuera creada en el año 1955 por el autor y artista Dick Bruna. En Utrecht, vas a encontrar estatuas de Miffy en todas partes.

Rotterdam
rotterdam, netherlands, travel, travel diary, market hallEl puerto marítimo más largo de Europa se encuentra en Rotterdam en el oeste de los Países Bajos. No tuvimos tanto tiempo en Rotterdam como en las otras ciudades que visitamos, pues no pudimos ver tantas cosas. Empezamos la visita en el mercado cubierto impresionante. Se refiere a sí mismo como el “foodwlhalla” y contiene, a parte de apartamentos (en las paredes laterales), muchísimos puestos de comida. Puedes comprar flores, dulces y café, y por supuesto, el queso típicamente neerlandés. Si subes los escalones, encontrarás varios restaurantes. Elegimos “Le Souq” y disfrutamos de especialidades orientales.
Tras el almuerzo nos perdimos completamente. Vagamos por la ciudad para un rato descubriendo unas tiendas amables y yendo de compras finalmente llegamos al puerto. Hacía mucho viento, por eso dimos un paseo corto a lo largo de la silueta de los rascacielos y unos pequeños veleros. Nos relajamos tomando un batido y comiendo pastel en el “Kandy Krush Diner”. A pesar del nombre, ahí hay una variedad de helado, batidos y gofres muy deliciosos. ¡Que rico!
Dato curioso: No sé como la gente de Rotterdam se imaginan un árbol de Navidad. Por lo visto, de mano diferente que el resto del mundo. De todo modos, la estatua de Santa Claus con el “árbol” en su mano (imagen de arriba) se ha convertido en un destino para turistas muy conocido y en en lugar popular para fotos.

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